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Aktuelles

 

Der traurigste Tag in Ali Borays Leben

Seit 41 Jahren sind die syrischen Golan-Höhen israelisch besetzt
Von Karin Leukefeld, Damaskus

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»Die Amerikaner sind gescheitert«

Mit Barack Obama könnten die USA ihre Position im Nahen Osten verbessern. Einen Angriff auf Iran hält die libanesische Hisbollah für unwahrscheinlich. Ein Gespräch mit Nawaf Al-Moussawi
Von Karin Leukefeld, Beirut

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Wenn die Hoffnung stirbt
IRAKER AUF DER FLUCHT

Im Zweistromland hat sich die Lage verbessert. Trotzdem wollen die meisten Geflohenen nicht zurück. Zu frisch sind schlimme Erinnerungen, zu tief sitzen die Ängste. Unsere Reporterin berichtet von Schicksalen in Syrien
Von Karin Leukefeld, Damaskus

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Auferstehung aus Ruinen

"Alles begann, als ich von einer Geschäftsreise nach Hause kam", schreibt Hisham al Mussawi in einem Brief aus Bagdad. "Wir hatten rechtzeitig gebucht, doch das Flugzeug kam nicht. 48 stunden später ging es dann endlich los. Beim anflug auf Bagdad fabrizierte der Pilot eine waghalsige Spirallandung, damit unsere Maschine nicht von feindlichem Feuer getroffen werden konnte." Hisham al-Mussawi arbeitet für ein deutsches Unternehmen in der irakischen Hauptstadt und berichtet seinen Freunden in Deuschland regelmäßig die unglaublichsten Dinge, die ihm passieren. (....)"

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Nomadische Biographie

Zum Tod des palästinensischen Lyrikers und Journalisten Mahmud Darwisch

Karin Leukefeld
Als sich 2004 die Frankfurter Buchmesse dem Thema »Arabische Welt« widmete, stellte man für Mahmud Darwisch nur ein kleines Zelt bereit, in dem er lesen konnte. Schon Stunden vor Beginn der Lesungen bildeten sich lange Schlangen vor dem Eingang, und jedes Mal gab es viele Enttäuschte, die keinen Platz mehr fanden. »In Deutschland versteht man die Bedeutung dieses Dichters nicht«, stellte ein Zuhörer fest. Die wenigen Bücher mit seinen Gedichten wurden in kleinen Verlagen veröffentlicht, die Übersetzungen mit Landesmitteln oder aus Stiftungen bezuschußt, für die man sich auf den ersten Seiten artig bedankt.

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An der Mündung des Kalten Flusses

Ein Jahr nach den schweren Kämpfen um das Lager Nahr Al-Bared im Libanon: Palästinensische Flüchtlinge stehen immer noch vor dem Nichts. Was bleibt, ist die Hoffnung

Karin Leukefeld
Im Sommer 2007 tobten hier die Kämpfe. Artilleriebeschuß ohne Ende, Gefechte in den Straßen, Massenfluchten, Leid und Elend. Heute, ein Jahr danach, existiert das palästinensische Flüchtlingslager Nahr Al-Bared im Nord libanon nicht mehr. Wo einst mehr als 31000 Menschen lebten, ragt jetzt ein Trümmerberg in das Blau des Sommerhimmels. Das »alte« Lager sei geschlossen, heißt es bei der libanesischen Armee, der Zugang für Journalisten ist untersagt.

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