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Reportagen, Interviews

 

Die Turmuhr zeigt kurz vor zwölf
Ein Tag im umkämpften Homs

Es regnet in Homs. Einige Bauern trotzen Wind und Wetter und stapfen durch ihre kleinen Felder am Rande der Stadt. Um sie herum grasen Ziegen und Schafe mit zotteligem Winterfell, der Wind wirbelt schwarze Vogelschwärme aus den Wolken. Die Schnellstraße von Nordwesten in die Stadt ist wenig befahren. Der Bus verlangsamt seine Fahrt und stoppt an einem militärischen Kontrollpunkt.

Die Reportage erschien in der Berliner Tageszeitung Neues Deutschland und kann (hier) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Zwischen den Stühlen

Friedlicher Übergang statt bewaffneter Aufstand. Viele syrische Oppositionelle haben es schwer, sich Gehör zu verschaffen. Damaskus reagiert mit Repression, Ausland mit Ignoranz. (...) Der Ökonomieprofessor Kadri Jamil von der oppositionellen »Volksfront für Veränderung und Befreiung« vergleicht die Lage in Syrien mit einem Ei, dessen Schale dabei ist zu brechen. Wer von außen auf das Ei einschlägt, will es essen, meint er. Wenn die Schale aber von innen aufbricht, kommt neues Leben zum Vorschein. (…)

Die Reportage über Syrien erschien in der Berliner Tageszeitung junge welt und kann (hier) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Wohin treibt Syrien?

Karin Leukefeld im Gespräch mit weltnetz.tv.
Über die syrische Oppositionsbewegung, den Einfluss der Exil-Opposition, die Rolle der Arabischen Liga und die Gefahr eines neuen Krieges.

Den TV-Clip von weltnetz.tv können Sie hier anschauen: http://weltnetz.tv/video/199

 

Weder militärisch noch humanitär:
Oppositionelle in Syrien kämpfen um Veränderung, lehnen aber jede ausländische Einmischung ab.

Freitag morgen in Damaskus. Die Straßen sind ruhig, nach dem Regen des Vortages sind sie ungewöhnlich sauber gewaschen. In der wärmenden Morgensonne holen die Straßenhändler ihre Waren aus Kartons oder schwarzen Plastiksäcken und sortieren sie ordentlich auf einer Decke auf dem Boden oder auf einem provisorischen Tisch.

Der Text ist Teil einer Schwerpunktseit der Berliner Tageszeitung junge welt vom 5./6. November 2011 und kann (hier) heruntergeladen werden.

 

Nicht zu erschüttern: Syriens Assad ist kein Gaddafi

Ganz anders als die meisten arabischen Staaten ist Syrien weder Königreich noch Sultanat oder Emirat. Es handelt sich seiner Verfassung nach vielmehr um eine sozialistische Volksrepublik mit Präsidialsystem. Alle sieben Jahre dürfen die 22 Millionen Syrer ihr Staatsoberhaupt wählen. Zwar gibt es auch Parlamentswahlen, aber de facto ist Syrien ein Einparteiensystem unter der alles dominierenden Baath-Partei. Souverän wurde Syrien 1946.

Bayern 2, Dossier Politik
20.7.2011
Gast im Studio: Karin Leukefeld.

Link zum vollständigen Artikel und podcast der Sendung in BR-online

 

»Assad ist Teil des Problems«

Die Neoliberale Politik des Präsidenten hat zum Aufstand in Syrien geführt. Die Armee soll sich auf Seite des Volkes stellen. Die Opposition lehnt Sanktionen von EU, USA und UNO ab.

Das Gespräch mit Samir Aita, Chefredakteur von Le Monde Diplomatique, arabische Ausgabe, ist erschienen in der Berliner Tageszeitung junge welt am 17. August 2011 und kann (hier) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

»Alles, was wir wollen, ist ein Ende der Gewalt«

Unruhen in Syrien: Verhandlungslösung setzt Generalamnestie für politische Gefangene voraus. Ein Gespräch mit Haytham Manna, Sprecher der Arabischen Menschenrechtskommission.

Das Interview ist erschienen in der Berliner Tageszeitung junge welt, 16. August 2011 und kann (hier) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Idylle mit Brandherden.

Dschisr al-Schogur ist etwa fünf Autostunden von Damaskus entfernt. Es ist früh am Morgen, als der kleine Konvoi mit Journalisten und Mitarbeitern des Informationsministeriums sich auf den Weg macht. Bei Hama verlassen die drei Fahrzeuge die Autobahn.

Die Reportage erschien in der Berliner Tageszeitung Neues Deutschland am 4. Juli 2011 und kann (hier) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Kooperation und Konfrontation
Über die Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien

„Er sagt, er will es machen, aber es fällt mir schwer herauszufinden, ob er daran gehindert wird oder ob er zögert“, Reformen umzusetzen. So antwortete der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan auf die Frage in einem Interview, ob er mit dem syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad über den Reformprozess im Nachbarland spreche.

Der Hintergrund erschien in der Berliner Tageszeitung junge welt vom 24.6 2011 und kann (hier) heruntergeladen werden.

 

Wächter der Heimat

Der Reformbedarf in Syrien ist offensichtlich, doch die Forderungen der Protestbewegung haben eine große Spannbreite.

Die Reportage aus Damaskus erschien am 23. Mai 2011 in der Berliner Tageszeitung Neues Deutschland und kann (hier) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Wandel in Damaskus

Die Geschichte Syriens reicht zurück bis ins 9. Jahrtausend vorchristlicher Zeitrechnung. Es war Teil eines Gebiets zwischen den südirakischen Sümpfen am Golf, dem Zagrosgebirge im Osten, dem Mittelmeer im Westen und dem Sinai. Grenzen gab es nicht. Wegen seiner landwirtschaftlichen Entwicklung und Bewässerungskultur und seiner Form nannte man das Gebiet den »fruchtbaren Halbmond«.

Der historische Hintergrund über die aktuelle Krise in Syrien erschien in de rBerliner Tageszeitung junge welt (8.4.2011) und kann (hier) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Tage des Zorns

Die Aufstände der Bevölkerung in Nordafrika und der arabischen Welt lösen laut einer ARDUmfrage vom Februar 2011 eher Sorge als Optimismus aus. Die Befragten fürchten »Instabilität und Chaos, Flüchtlingsströme in Richtung Europa, eine Machtübernahme durch Islamisten, Gefahr für die Sicherheit Israels und Armut, Elend und Gewalt.« Die Angst vor » Islamisten« ist tief im Denken der deutschen Mehrheitsgesellschaft eingeprägt; »Islamisten« werden mit »Arabern« weitgehend gleichgesetzt, acht von zehn Deutschen setzten gedanklich "Islam" mit "Fanatismus" gleich. Mit solchen Stereotypen und Vorurteilen haben die Umbrüche in der arabischen Welt nichts zu tun.

Eine Übersicht zum Stand der Proteste in der arabischen Welt erschien in der Berliner Tageszeitung junge welt (2./3. April 2011) und kann (hier) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Strom, Wasser und Jobs
Acht Jahre nach Beginn der US-Invasion im Irak: Anhaltende Proteste gegen desolate Lage.

Konferenz im belgischen Gent beklagt Zerstörung des Bildungssystems.

Die Schwerpunktseite erschien am 19.3.2011 in der Tageszeitung junge welt und kann (hier) heruntergeladen werden.

 

Krieg unter US-Führung

Das Pentagon spricht nach Luftangriffen gegen Libyen von einer «Mehrphasen-Operation». Vermittlungsbemühungen lehnte der Westen von vornherein ab.

Die Schwerpunktseite zum Krieg gegen Libyen erschien am 21.3.2011 in der Tageszeitung junge welt und kann (hier) heruntergeladen werden.

 

Die Stadt der Toten im Herzen des Molochs
Das andere Kairo abseits von Geschäft und Tourismus

Wie viele Menschen leben in der Hauptstadt Ägyptens? Unvorstellbare 20 Millionen sollen es sein. Kairo ist ein brüllender Moloch mit wenigen Orten der Stille, der nie zu schlafen scheint und in dem Glanz und Elend dicht beieinander wohnen.

Die Reportage erschien am 27.12.2010 im Neuen Deutschland und kann (hier) heruntergeladen werden.

 

Die Zahl der Flüchtlinge weltweit – im eigenen wie in fremdem Land –
nimmt stetig zu

Karin Leukefeld porträtiert junge Palästinenser im Flüchtlingslager Nahr al-Bared (Libanon) und Christen aus Mossul, die sich bei Dohuk im kurdischen Nordirak ein neues Dorf gebaut haben.

Die Reportage erschien am 31.12.2010 im Neuen Deutschland und kann (hier) heruntergeladen werden.

 

«Der nationale Widerstand verbietet das Töten Unschuldiger»

Ein Gespräch über die Regierung des Irak, das heutige Selbstverständnis der Baath-Partei und den Kampf gegen die Besatzung Chdayer Al-Murschidi ist der offizielle Vertreter der irakischen Baath-Partei und deren nationalem Widerstand in Syrien.

Das Interview erschien am 31.12.2010 in der Berliner Tageszeitung junge welt und kann (hier) heruntergeladen werden.

 

Kein Vertrauen in Abbas
Palästinensische Flüchtlingen fragen nach Verbleib von Hilfsgeldern.

«Niemand hilft uns hier in der Ibrahim-Straße, was meinen Sie wohl, wie es uns geht?!» Majed Bekani hebt die leeren Hände und weist auf die Trümmerlandschaft, die ihn umgibt. Seit die libanesische Armee ihm und seinen Nachbarn vor zwei Jahren erlaubt hat, in das neue Nahr-Al-Bared-Camp zurückzukehren, kommt er fast täglich, erzählt der aus Akka stammende Palästinenser. Doch viel tun kann er nicht.

Die Reportage erschien am 24. November 2010 in der Berliner Tageszeitung junge welt im Rahmen einer Schwerpunktseite. Die gesamte Seite kann (hier) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Die Unabhängigen im Chouf-Gebirge

Seit 1000 Jahren bewahren die Drusen in Libanon ihre Autonomie. Es war im Sommer 1974, vor dem Ausbruch des libanesischen Bürgerkrieges, als in dem kleinen Ort Kfarhim in den Chouf-Bergen südöstlich von Beirut einige Jungen Fußball spielten. Plötzlich verschwand der Ball in der Öffnung einer Felswand.

Die ganze Reportage erschien am 23. November 2010 in der Berliner Tageszeitung Neues Deutschland und kann (hier) als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Im Museum des Widerstands

Das «Widerstandsmuseum» liegt hoch oben auf einem Berg über dem Dorf Mleeta
im Herzen des Südlibanon. Seine in ungewöhnlicher Art präsentierten Ausstellungsstücke erzählen vom Krieg: Einzementierte Panzer, von Tarnnetzen umfangene Panzer, umgekippte Panzer, verknotete Kanonenrohre, ausgeschüttete Patronenkisten, Helme, Stiefel,Gewehre – Waffen, die der Hisbollah in die Hände gefallen waren.

Die Reportage erschien in der Berliner Tageszeitung junge welt am 6.11.2010 und kann hier heruntergeladen werden.

 

Schönreden hilft nicht

Attentate, Hunderte Tote, Mangel an Strom und Wasser: Fünf Monate nach den Parlamentswahlen im Irak ist das Land in einer katastrophalen Lage. Offiziell starben im Juli bei Anschlägen im Irak insgesamt 535 Menschen– 396 Zivilisten, 89 Polizisten und 50 Soldaten. Diese Statistik wurde von den Ministerien für Gesundheit, Verteidigung und Inneres zusammengestellt, die tatsächlichen Zahlen könnten allerdings darüber hinausgehen.

Der Artikel ist Teil einer Schwerpunktseite Irak und erschien in der
Berliner Tageszeitung junge welt am 3. August 2010. Die gesamte Seite kann
hier als pdf-Datei heruntergeladen und/oder gelesen werden.

 

Artikel aus dem Jahre 2010, Januar bis Juni

Artikel aus dem Jahre 2009

Artikel aus dem Jahre 2008