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Reportagen, Interviews

 

Schönreden hilft nicht
Attentate, Hunderte Tote, Mangel an Strom und Wasser: Fünf Monate nach den Parlamentswahlen im Irak ist das Land in einer katastrophalen Lage. Offiziell starben im Juli bei Anschlägen im Irak insgesamt 535 Menschen– 396 Zivilisten, 89 Polizisten und 50 Soldaten. Diese Statistik wurde von den Ministerien für Gesundheit, Verteidigung und Inneres zusammengestellt, die tatsächlichen Zahlen könnten allerdings darüber hinausgehen.

Der Artikel ist Teil einer Schwerpunktseite Irak und erschien in der
Berliner Tageszeitung junge welt am 3. August 2010. Die gesamte Seite kann
hier als pdf-Datei heruntergeladen und/oder gelesen werden.

 

Die Leute von Brouhajara
Wie viele Dörfer im nordirakischen Kurdengebiet wirkt der Ort nach Krieg und Dürre menschenleer: Die Bewohner kommen nur zurück, um ihre Felder zu bestellen. Brouhajara ist ein entlegenes Dorf in der Region Mangej, nordöstlich der nordirakischen Kurdenmetropole Dohuk, nahe der Grenze zur Türkei. Wie eine Festung liegen die wenigen Häuser auf einem Hügel. Rundum dehnen sich Täler und Hügel, Felder und Plantagen endlos in die vier Himmelsrichtungen.

Die Reportage aus dem Nordirak erschien am 18. Juni 2010 in der Berliner Tageszeitung 'Neues Deutschland' und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Gefährte der Zeit
Jahrtausende vereint in einer Stadt: Die syrische Metropole Damaskus beherbergt viele Völker und Religionen. Ein Streifzug durch die «Perle des Orients» von Karin Leukefeld.

In seiner Geschichte hat Damaskus von Reisenden und Dichtern viele Namen erhalten. «Ewig junge arabische Stadt», «Perle des Orients» oder «Gefährte der Zeit» wird die Stadt genannt. Der Prophet Mohammad soll Damaskus gar als «Paradies auf Erden» bezeichnet haben. Seit dem vierten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung bewohnt, atmet die syrische Hauptstadt bis heute Geschichte und Tradition. Doch Kriege und Sanktionen, Bevölkerungswachstum und ökonomische Reformen, die den Menschen viel abverlangen, setzen «Al Fahya, der Duftenden» schwer zu.

Die Reportage erschien in der Berliner Tageszeitung junge welt am 22.Mai 2010 und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

 

«Dies ist unser Bagdad»
Bagdad atmet noch, doch wer einige Jahre fort war, hat Mühe, die schöne und stolze irakische Hauptstadt am Tigris wiederzuerkennen. Morgendliche Stille liegt über dem Abu Nawas Ufer in Bagdad-Risafa. Kurz nach fünf Uhr hat der Generator mit einem Seufzer sein Dröhnen eingestellt, das seit den Abendstunden des vorherigen Tages den schweren und angespannten Schlaf der Menschen begleitete.

Die ganze Reportage ist in der Berliner Tageszeitung Neues Deutschland am 20. Mai 2010 erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

 

Bagdad mauert sich ein
Um Iraks Hauptstadt soll ein gigantischer Schutzwall errichtet werden. Mehr Sicherheit versprechen sich die Bewohner davon nicht. Sie wollen Jobs, Strom und Wasser.

Von Karin Leukefeld, Bagdad

Willkommen in Bagdad«, lacht Ali und drosselt am »Bagdad Gate« die Geschwindigkeit nach der mehrstündigen Fahrt von Kirkuk
aus. Die zwei großen Torbögen markieren die nordöstliche Stadtgrenze zur Provinz Diyala.

Der Text erschien in der junge Welt am 12./13. Mai 2010 auf der Schwerpunktseite und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

 

Doha – Aufbruch mit Selbstbewusstsein
Die Metropole Katars ist Arabische Kulturhauptstadt 2010

Von Karin Leukefeld, Doha

Katar ist ein Land der Kontraste und versinnbildlicht die atemberaubend schnellen Veränderungen der Staaten am Persisch-Arabischen Golf. Stand das Land vor 50 Jahren noch für Perlentaucher, steht es jetzt für »Al Dschasira«.

Die ganze Reportage ist am 20. April 2010 in Neuen Deutschland (Berlin) erschienen und kann (hier) heruntergeladen werden.

 

Nur noch fremde Gurken
Von Karin Leukefeld, Said Sadik Said

Sadik ist eine Kleinstadt in der Provinz Sulaimania im kurdischen Nordirak. Umgeben von mächtigen Bergmassiven, erstreckt sich zwischen der gleichnamigen Provinzhauptstadt und dem rund siebzig Kilometer südöstlich gelegenen Halabdscha eine fruchtbare Ebene, die in der Frühlingssonne in saftigem Grün erstrahlt.

(Der Text erschien in der Wochenzeitung – WOZ, Zürich – am 9.3.2010)
Den ganzen Artikel können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Kampf um Kirkuk
Im kurdisch dominierten Nordirak wird erbittert um den Zugriff aufs Öl gestritten

Eine Reportage von Karin Leukefeld, Sulaimania

Der Himmel scheint sich über Sulaimania geöffnet zu haben in diesen frühen Morgenstunden. Das Taxi weicht tiefen Pfützen und riesigen Schlaglöchern aus, der Fahrer Ali nimmt kleine Nebenstraßen, um schneller die Stadtgrenze zu erreichen. Im arabischen Radioprogramm der britischen BBC berichtet der Nachrichtensprecher von den Anschlägen in Bakuba, bei dem am Vortag 35 Menschen getötet und mindestens 60 Menschen verletzt wurden.

Erschienen in der jungen welt am 6.3.2010. Den ganzen Artikel können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Sehnsucht nach dem Wechsel
Die gepeinigten Menschen Iraks verbinden mit der Wahl Hoffnungen
Von Karin Leukefeld, Sulaimaniya

Zum ersten Mal seit Tagen scheint wieder die Sonne in Sulaimaniya. Die Hauptstadt der gleichnamigen nordirakischen Kurdenprovinz zählt rund eine Million Einwohner und gilt als die intellektuelle und liberale Metropole der autonomen Kurdenregion in Irak. Mindestens 41 Abgeordnete werden die drei Kurdenprovinzen Dohuk, Erbil und Sulaimaniya im neuen Parlament in Bagdad vertreten, 17 davon kommen aus Sulaimaniya.

(Erschienen im Neuen Deutschland, 4.März 2010)
Den ganzen Artikel können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Kampf um Kirkuk
Im kurdisch dominierten Nordirak wird erbittert um den Zugriff aufs Öl
gestritten.
Eine Reportage von Karin Leukefeld, Sulaimania

Der Himmel scheint sich über Sulaimania geöffnet zu haben in diesen frühen Morgenstunden. Das Taxi weicht tiefen Pfützen und riesigen Schlaglöchern aus, der Fahrer Ali nimmt kleine Nebenstraßen, um schneller die Stadtgrenze zu erreichen. Im arabischen Radioprogramm der britischen BBC berichtet der Nachrichtensprecher von den Anschlägen in Bakuba, bei dem am Vortag 35 Menschen getötet und mindestens 60 Menschen verletzt wurden.

(Erschienen in der jungen welt am 6.3.2010). Den ganzen Artikel können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Weinrot in Ramallah, braunrot in Hebron.

Seit 1948 sammelt Widad Kawar Kleider, Tücher und Frauenschmuck aus der verlorenen Heimat Palästina. Im «Beit al Turath al Arabi», dem Haus für das arabische Erbe, im jordanischen Amman soll ihre Sammlung ein neues Zuhause finden.

Die Reportage erschien im Neuen Deutschland (Berlin) und kann (hier) als PDF gelesen bzw. heruntergeladen werden.

 

Zeichen setzen

Ein Jahr nach dem Gaza-Krieg demonstrieren Aktivisten aus aller Welt vor Ort ihre Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung. In der jungen welt vom 28.12.2009 erschien eine Schwerpunktseite zum Thema.

Die vollständige Seite können Sie hier als PDF herunterladen.

 

«Sie wollen auf unser Gebiet»

Die jemenitische Regierung führt Krieg gegen die aufständische Houthi-Bewegung im Nordwesten des Landes. Dabei wird sie vom saudischen Militär unterstützt.
Ein Interview mit dem Sprecher der Bewegung, Mohammed Abdulsalam.
Den ganzen Artikel können Sie hier als PDF herunterladen.
Das ungekürzte Interview in englischer Sprache finden Sie hier.

 

Tausendundeine Nachbarschaft

DAMASKUS Die Gerade Straße, eine der Touristenattraktionen in der Altstadt, verändert ihr Gesicht. Luxushotels eröffnen, viele kleine Geschäfte kämpfen ums Überleben. Die Jungen ziehen weg, die Alten wollen bleiben – um jeden Preis.
Den ganzen Artikel können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Das Paradies trocknet aus

SYRIEN Seit vier Jahren hat es in dem Land kaum geregnet. Jetzt sollen die Einwohner lernen, Wasser zu sparen. Deutsche Experten helfen ihnen dabei. Erfolge stellen sich jedoch nur langsam ein.
Am Harika-Platz in Damaskus, unweit des berühmten Suk al-Hamidije, herrscht wie jeden Freitag Feiertagsstimmung.
Den ganzen Artikel können Sie hier als PDF herunterladen.

 

 

Der traurigste Tag in Ali Borays Leben

Seit 41 Jahren sind die syrischen Golan-Höhen israelisch besetzt
Von Karin Leukefeld, Damaskus

Den ganzen Artikel können sie hier als PDF herunterladen.

 

«Die Amerikaner sind gescheitert»

Mit Barack Obama könnten die USA ihre Position im Nahen Osten verbessern. Einen Angriff auf Iran hält die libanesische Hisbollah für unwahrscheinlich. Ein Gespräch mit Nawaf Al-Moussawi
Von Karin Leukefeld, Beirut

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Wenn die Hoffnung stirbt
IRAKER AUF DER FLUCHT

Im Zweistromland hat sich die Lage verbessert. Trotzdem wollen die meisten Geflohenen nicht zurück. Zu frisch sind schlimme Erinnerungen, zu tief sitzen die Ängste. Unsere Reporterin berichtet von Schicksalen in Syrien
Von Karin Leukefeld, Damaskus

Den ganzen Artikel können sie hier als PDF herunterladen.

 

Auferstehung aus Ruinen

„Alles begann, als ich von einer Geschäftsreise nach Hause kam“, schreibt Hisham al Mussawi in einem Brief aus Bagdad. „Wir hatten rechtzeitig gebucht, doch das Flugzeug kam nicht. 48 stunden später ging es dann endlich los. Beim anflug auf Bagdad fabrizierte der Pilot eine waghalsige Spirallandung, damit unsere Maschine nicht von feindlichem Feuer getroffen werden konnte.“ Hisham al-Mussawi arbeitet für ein deutsches Unternehmen in der irakischen Hauptstadt und berichtet seinen Freunden in Deuschland regelmäßig die unglaublichsten Dinge, die ihm passieren. (....)"

Den ganzen Artikel können sie hier als PDF herunterladen.

 

An der Mündung des Kalten Flusses

Ein Jahr nach den schweren Kämpfen um das Lager Nahr Al-Bared im Libanon: Palästinensische Flüchtlinge stehen immer noch vor dem Nichts. Was bleibt, ist die Hoffnung

Karin Leukefeld
Im Sommer 2007 tobten hier die Kämpfe. Artilleriebeschuß ohne Ende, Gefechte in den Straßen, Massenfluchten, Leid und Elend. Heute, ein Jahr danach, existiert das palästinensische Flüchtlingslager Nahr Al-Bared im Nord libanon nicht mehr. Wo einst mehr als 31000 Menschen lebten, ragt jetzt ein Trümmerberg in das Blau des Sommerhimmels. Das »alte« Lager sei geschlossen, heißt es bei der libanesischen Armee, der Zugang für Journalisten ist untersagt.

Den ganzen Artikel können sie hier als PDF herunterladen.