„Deutscher Boden“ im Libanon und einstürzende Wohnhäuser

Montag, 16. Februar 2026. Es ist früh am Morgen, als der Wagen Beirut in Richtung Norden verlässt. Ziel der Fahrt ist die nordlibanesische Hafenstadt Tripoli, wo vor wenigen Tagen weitere Wohnhäuser eingestürzt sind und 13 Menschen unter ihren Trümmern begraben wurden.

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist an diesem Morgen in Beirut aufgewacht. Dem Kurzprogramm des Bundespräsidialamtes war zu entnehmen, dass er am Abend zuvor auf dem Flughafen von Beirut gelandet war. Steinmeier soll an diesem Montag die Regierungsspitze des Libanon treffen: Präsident Joseph Aoun, Ministerpräsident Nawaf Salam und Parlamentspräsident Nabih Berri.

Eine Reportage: https://www.nachdenkseiten.de/?p=146786

A Moon will rise from the Darkness – Ein Mond wird aus der Dunkelheit aufgehen

„Ein Mond wird aus der Dunkelheit aufgehen“ ist der Titel eines Buches, das „Berichte von Israels Völkermord in Palästina“ enthält, wie der Untertitel sagt. Das Buch ist im Herbst 2025 in englischer Sprache bei Pluto Press in London erschienen und hat 178 Seiten. Das Titelbild „Kinder von Gaza träumen vom Frieden“ wurde von Malak Mattar gemalt, einer palästinensischen Künstlerin aus Gaza. Sie ging als Kind in die UNRWA-Schulen, wo ihre Mutter als Lehrerin unterrichtete. Das Buch erschien parallel in Großbritannien und in den USA. Alle Erlöse aus dem Verkauf gehen an das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge, UNRWA.

Weiterlesen: https://globalbridge.ch/a-moon-will-rise-from-the-darkness-ein-mond-wird-aus-meiner-dunkelheit-aufsteigen/

Israel und die Landkarte Westasiens

Das Interview mit dem Schweizer Magazin „Zeitgeschehen im Fokus“ wurde Anfang Februar geführt. Es geht um die Geschehnisse im Iran im Januar und die westliche Darstellung davon. Es geht um Syrien und um das Projekt der kurdischen Selbstbestimmung, es geht um den Gazastreifen und das Vorgehen der USA. Die Interessen der arabischen Golfstaaten ist ein Thema und das Vorgehen Israels gegen die UN-Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge UNRWA. Deren Hauptquartier im von Israel besetzten Ostjerusalem wurde am 21. Januar d.J. von Israel zerstört. Der eklatante Verstoß gegen die UN-Charta und internationales Recht wurde international kaum kommentiert, geschweige denn verurteilt.

Weiterlesen: 260205 Zeitgeschehen Fokus Israel und die Landkarte des großen Mittleren Ostens

 

In Syrien hatten die Christen bessere Zeiten

Zum Jahreswechsel veröffentlichte Globalbridge.ch einen Artikel von Helmut Scheben über das „Weihnachtsmärchen in Syrien“. Am Beispiel der Schweizer Tagesschau legte der Autor die suggestiv verbreitete Darstellung offen, Christen in Syrien seien unter den früheren Regierungen von Hafez und Bashar al Assad verfolgt worden. Diese heute von vielen Medien verbreiteten Darstellungen sind falsch. Tatsächlich wurden bis zum Kriegsbeginn 2011 christliche Klöster und Kirchen landesweit in Syrien von Gläubigen aus aller Welt besucht. Syrien wurde die „Wiege des Christentums“ genannt.

Eine Fotodokumentation: https://globalbridge.ch/in-syrien-hatten-die-christen-bessere-zeiten/

Vor den Augen der Welt

Während internationale Empörung zur wohlfeilen Pflichtübung verkommt, wird im besetzten Ostjerusalem eine rote Linie überschritten: Israel zerstört das Hauptquartier der UNRWA – und der Westen schaut zu. Der Bruch des Völkerrechts wird benannt, aber folgenlos abgeheftet. Was sagt dieses Schweigen über die „regelbasierte Ordnung“ wirklich aus?

Weiterlesen und hören: https://www.nachdenkseiten.de/?p=145226

Was geschieht im Iran – Ein Blick hinter die Schlagzeilen

Leitmedien in Funk und Fernsehen und große Tageszeitungen im deutschsprachigen Raum gelten in Sachen Berichterstattung als Instanz. Erstaunlich allerdings ist es, dass sie in der Berichterstattung über zahlreiche Krisen und Kriege ihren eigenen und auch internationalen Regeln nicht gerecht werden.

Die aktuelle Berichterstattung über das Geschehen im Iran – die eher der Hetze gegen Feinde ähnelt – ist dabei nicht das einzige Beispiel dafür, dass Medien oft nicht informieren, sondern zum Sprachrohr bestimmter Interessen werden. Das zeigt ein Vergleich mit Medien in anderen Teilen der Welt, die mehr vorhandene Quellen nutzen und über den eigenen Tellerrand hinausblicken. Sie beziehen regionale, iranische, asiatische und internationale Quellen ein, lassen Minister der iranischen Regierung und Analysten zu Wort kommen, die Zusammenhang herstellen, der in hiesigen Medien nicht vorkommt.

Weiterlesen bei Globalbridge.ch: https://globalbridge.ch/was-geschieht-im-iran-ein-blick-hinter-die-schlagzeilen/

Neujahrswende im großen Syrien-„Spiel“: Türkei bootet Israel aus – Die Bevölkerung zahlt den Preis

Im Kampf um Syrien haben die Türkei und die USA in und um Aleppo neue Tatsachen geschaffen. Die Sharaa-Administration nahm mit Hilfe arabischer Stammeskämpfer und türkisch finanzierter Söldnermilizen die Stadtviertel Bani Zeid, Ashrafieh und Scheikh Maqsoud ein. Zehntausende Kurden wurden aus dem Stadtviertel Scheikh Maqsoud in Richtung des westlich gelegenen Afrin vertrieben. Kurdische Kämpfer wurden in Bussen nach Osten, vermutlich nach Hasakeh oder Qamishly geschafft. Christen, darunter viele Armenier, flohen aus ihrem Stadtteil Ashrafieh und suchten Zuflucht in Kirchen und bei ihren Familien in sicheren Stadtvierteln.
Weiterlesen bei den Nachdenkseiten: https://www.nachdenkseiten.de/?p=144747

Sumud – Standhaftigkeit im Heiligen Land

Ein Weihnachten voller Licht nach zwei Jahren der Dunkelheit“ sollte am 24. Dezember 2025 in Bethlehem gefeiert werden. Aufgerufen hatte Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der Lateinische Patriarch von Jerusalem. Doch das Licht strahlte vor allem für die Fernsehkameras, die mit der Hoffnung der Menschen nach dem zweijährigen Vernichtungskrieg im Gaza-Streifen eine „gute Botschaft“ verkünden wollten.

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USA und Israel: Machtinteressen im Nahen und Mittleren Osten

Im Interview mit der Schweizer Zeitschrift Zeitgeschehen im Fokus geht es um die US-amerikanisch-israelischen Machtinteressen in Westasien. Es geht um die Region des historischen Palästina, das seit dem 1. Weltkrieg mit Mandat, Besatzung, Interventionen, Krisen und Kriegen destabilisiert und wieder und wieder aufgeteilt wurde. Die westlichen Interessen in der Region werden heute von den USA durchgesetzt, mit Israels Militär, das vor allem von den USA und Deutschland finanziell und militärisch hochgerüstet wird. In dem Interview geht es um Syrien, Libanon, um die von Israel besetzten palästinensischen Gebiete und den Gazastreifen.

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